Vereinshistorie

1950 - 1970
Freizeithandball ohne Zielsetzung; mit gelegentlicher, unkoordinierter
Jugendarbeit; die letzte Frauenmannschaft gab es 1967; gespielt wurde Großfeld- und Hallenhandball.

1970
Erstmals gezielte Jugendarbeit unter Walter Stepanek.

1976
Wr. Meister Männl. Jugend und 3. Platz bei den Jugend-Staatsmeisterschaften

1978
Neubeginn der Jugendarbeit unter Ing. MITTERECKER / RÖSNER.

1981
Erster Höhepunkt: Aufstieg in die Landesliga und ein 3. Platz für die Burschen
bei der Wiener Meisterschaft.

1984
Nach eineinhalb Jahrzehnten gibt es wieder eine weibliche Jugendmannschaft.

1986
Erstmals entsteht ein Konzept zur Sicherung der sportlichen und finanziellen Basis.

1987
Das Jahr des Aufschwungs: Gründung einer Spielgemeinschaft mit SVS SCHWECHAT.
Ab diesem Zeitpunkt hat der WAT 21 wieder eine Frauenmannschaft, die auch auf Anhieb Wiener Meister wird und in die Frauen-Staatsliga aufsteigt.
Die Weibliche Jugend D wird ebenfalls Meister und erringt den 3. Platz bei den Staatsmeisterschaften.
Im selben Jahr kommt mit der Verpflichtung von Reinhard BLUMBERGER erstmals ein staatlich geprüfter Trainer zum WAT 21. Mit Hilfe eines Kooperationsvertrages konnte die oberösterreichische
Kurgemeinde BAD-HALL als Sponsor gewonnen werden. In der Folge ist WAT 21/BAD-HALL nicht mehr aus den Spitzenrängen wegzudenken.

1988
Abstieg der Frauen in die Wiener Liga.

1992
Rückzug des SVS SCHWECHAT aus der Spielgemeinschaft. Gleichzeitig entsteht die neue Spielgemeinschaft mit POLIZEI SV, die nach wie vor Bestand hat und sowohl Männer- wie Frauenbereich umfasst.

1993
Trainer Lubomir OROSZ aus Bratislava wird verpflichtet.
POLIZEI SV / WAT 21-BAD HALL nimmt erstmals mit den Männern am Aufstiegsturnier zur Bundesliga teil, kann sich aber noch nicht durchsetzen.

1994
1.Wiener Meistertitel für die Männer ! Der Aufstieg in die Bundesliga wird nur auf Grund der schlechteren Tordifferenz verfehlt.

1995
Nach 8 Jahren wieder ein Meistertitel für die Frauen ! Bei den nachfolgenden Aufstiegsspielen scheitert die Mannschaft ebenfalls am schlechteren Torverhältnis!
Im Bewerb der Männlichen Jugend C gelang nach 20 Jahren wieder ein Meistertitel, dessen Berechtigung noch durch einen 3. Platz bei den Staatsmeisterschaften untermauert wurde. Diese Mannschaft war auch ident mit jenem Team, das bei den Österreichischen Schulmeisterschaften den 3. Platz erreichte.

1996
Reorganisation und Rückbesinnung auf die eigene Nachwuchsarbeit nach einer enttäuschenden Saison.

1997
DAS GROSSE ZIEL IST ERREICHT!
Die Männer werden unter der Führung von Spielertrainer OROSZ überlegener Wiener Meister, fegen im Aufstiegsturnier die renommierte Konkurrenz vom Parkett und steigen in die Bundesliga auf.
Die Frauen agieren im zeitgleich angesetzten Turnier in Wiener Neustadt unglücklicher, gelangen aber durch den Rückzug eines anderen Klubs doch noch in die Staatsliga !

Damit hat POLIZEI SV/WAT 21-BAD HALL erstmals in seiner Geschichte zwei Teams im Oberhaus!

Im Jugendbereich scheitert die Männliche Jugend B am Erzrivalen UHK WEST-WIEN, revanchiert sich aber beim Internationalen Sport&Kultur-Turnier durch den Gesamtsieg vor dem Österreichischen Meister sowie Vorjahrssieger BADEL-ZAGREB (CRO).

Der erste große Schritt zum großen Ziel, nämlich in beiden Bereichen zur Spitze vorzustoßen und mit seiner Jugendarbeit zum Erfolg zu gelangen, ist somit getan !

1998
Kaum haben die Herren die Qualifikation für das Oberhaus geschafft, folgt die Hiobsbotschaft: POLIZEI SV steigt aus der Spielgemeinschaft aus und konzentriert seine budgetären Mittel auf Fußball ! In einem furiosen Play-Off (8 Spiele, 5 Siege, 2 Unentschieden, 12 Punkte !) erreichen die Floridsdorfer in der Endabrechnung den 5. Rang (!) in der Bundesliga-Ost.
Das Frauen-Team beendet sein einjähriges Gastspiel in der Staatsliga und tritt einen Schritt zurück in die zwischenzeitlich entstandene Bundesliga. Trainer Anton KRIVANEC wirft das Handtuch und widmet sich fortan einmal mehr dem Nachwuchs.

1999
Auch im zweiten Jahr sind die Floridsdorfer nicht aus der Bundesliga zu vertreiben. In einem Fotofinish fügen sie vor imposanter Kulisse im letzten und alles entscheidenden Auswärtsspiel den Hausherren aus Krems mit 21:20 eine Heimniederlage mit fürchterlichen Folgen zu: erstmals seit über 30 Jahren (!) müsste somit UHK KREMS in die Landesliga zurück ! Müsste – aber ein gütiges Schicksal bescherte den Niederösterreichern eine Green-Card durch den Rücktritt des HC Vöslau !

2000
Der bisherige Höhepunkt auf der Erfolgsleiter der Floridsdorfer Herren. Ausgestattet mit einer exzellenten Mannschaft lautete das erklärte Ziel: Aufstiegs Play-Off ! Und fast gelang es auch: ein unerklärlicher Aussetzer der bislang und auch später unbesiegten Kärntner (die in der Folge dann auch ungefährdet in die HLA aufgestiegen waren) beim Rivalen WAT FÜNFHAUS bescherte diesen in der Endabrechnung die besseren Karten und stieß WAT 21 in ein finsteres Loch ! Das Play-Off gestaltete sich sodann zu einem ungeliebten Pflichtbewerb. Der Weiterverbleib war keine Frage, aber die wirtschaftliche Basis drohte zu kippen ....

2001
.... und dem musste auch Rechnung getragen werden. Nach dem Rückzug von BA-CA als Hauptsponsor war Schmalhans Küchenmeister in Floridsdorf. Der „Erfolg“ folgte auf dem Fuß: nach 4 Jahren Bundesliga-Zugehörigkeit folgte der Abstieg in die Landesliga - ein Punkt fehlte am Ende !
Bei den Damen gab es hingegen Grund zum Jubel: Der Aufstieg in die Staatsliga wurde durch den Sieg in der Bundesliga-Meisterschaft zur Realität ! Allerdings setzte jetzt die Suche nach einem neuen Trainer ein. Alexander BRAMBÖCK verließ aus beruflichen Gründen die Trainerbank und nach einem kurzen und glücklosen Zwischenspiel seines Nachfolgers trat Viola GABUROVA auf den Plan ... sie kam, sah – und siegte !

2002
Die Herren wollten da nicht nachstehen. Nachdem das angelaufene Nachwuchs-Förderungsprojekt unter einem guten Stern zu stehen schien und auch eine Reihe von Zusagen eingetroffen waren, wagte man sich an ein längerfristiges Projekt und engagierte mit Dr. Wolfgang POLLANY als Trainer und sportlichen Direktor eine allseits bekannte Größe auf dem Gebiet Handball, der sich nicht nur als oftmaliger Internationaler sondern auch als Ausbildner der Österreichischen Trainer-Schule und EHF-Lektor einen Namen gemacht hatte. Zeitgleich mit dem umjubelten Weiterverbleib der Damen in der Staatsliga (Traditionsklub WAT FÜNFHAUS musste absteigen) gelangten die Floridsdorfer Herren ins Qualifikationsturnier zur Bundesliga, dem aufgrund der Zusammenführung von beiden Bundesligen Ost und West ein weiteres Relegationsturnier folgte, in dem die Mannschaft zwar knapp scheiterte, dennoch aber, durch den Zusammenschluss von Union-Urfahr und Neue-Heimat, eine Green-Card ergattern konnte.

2003
Tolle Spiele, ein hervorragend organisiertes EU-Turnier unter Beteiligung internationaler Teams – und am Ende der Abstieg – fixiert Sekunden vor dem Abpfiff im letzten Spiel vor eigenem Publikum ! Zu allem Überfluss noch ein wirtschaftliches Desaster obendrein ! Das war die ernüchternde Bilanz der abgelaufenen Saison bei den Herren ! Am Ende waren Trainer und Mannschaft weg ! Sofort wurde mit der Suche nach einem neuen Team begonnen. Die Saison startete allerdings unter unglaublichen Bedingungen !
Mehr Freude gab es bei den Damen. Diese schafften einen hervorragenden 6. Platz (!) in der abgelaufenen Staatsliga-Saison (nunmehr WHA – Women Handball-League Austria). Dies verschaffte Aufmerksamkeit, die sich allerdings in der Abwerbung der Schützenkönigin Jolana MORAWANSKA negativ zu Buche schlug.
Zu diesem Zeitpunkt waren allerdings vereinsintern schon längst die Weichen auf einen ausschließlich der Nachwuchsförderung gewidmeten Kurs gefallen. Es wurden daher auch keine großen finanziellen Anstrengungen zugunsten teurer Legionäre mehr angestellt.

2004
Das Jahr der Wahrheit ! Gebeutelt von finanziellen Problemen war man zu Restriktionen in nahezu jedem Bereich gezwungen. Die nächsten, die das einsehen mussten, waren die Damen, die gerade eben den Weg aus der WHA in die Bundesliga antreten mussten. Keine Legionärinnen mehr, nur mehr Eigenbau lautete der Beschluss. Dies war auch die Voraussetzung dafür, dass Toni KRIVANEC wieder für das Amt des Trainers gewonnen werden konnte, dessen ambitionierten Plänen sich das verjüngte Team willig anschloss.
Bei den Herren konnte die neugegründete Interliga (Zusammenschluss von Vereinen aus Wien, der Steiermark, dem Burgenland und Kärnten) gerade noch absolviert werden. Nach dem vorzeitigen (und verständlichen) Abgang von Trainer Doru SIMION und seines Co’s Goran KOVACEVIC konnte dann mit Oldboy Robert STEPANEK, selbst lange Zeit Aushängeschild des WAT FLORIDSDORFs, der richtige Mann gefunden werden, um die mittlerweile neu gestaltete Mannschaft nun zu einem Team zu formen, welches in den nächsten Jahren vor allem die Platzhalterrolle für den Nachwuchs, wenn auch auf respektablem Niveau, zukommen sollte.
Nicht ganz unbemerkt, aber doch still und leise, hat sich auf dem Nachwuchssektor mittlerweilen Beachtliches getan. Unter der Federführung von Peter SCHRAMML und Hanni CZECH hat sich eine Männliche Jugend U15 etabliert, die Anlass zu berechtigten Hoffnungen gibt. Ihnen – wie auch einst der Weiblichen Jugend U17 - wird künftig das große Interesse gelten. Denn sie sollen und werden die Zukunft sein ....

2005
Nach einem verkorksten Start schaffen die Damen den 6.Rang in der Bundesliga, vor Hollabrunn und UHC Salzburg. Mit Isabella Olearzcyk stellen sie auch die Torschützenkönigin. Die Idee der Mini-Handball-Olympics wird geboren, die Umsetzung sollte 2006 erfolgen. Vereinsintern setzt ein großer Strukturierungsprozess ein. Während die Männer sich langsam konsolidieren, wird im Nachwuchsbereich mit Hochdampf gearbeitet. Spätestens in 4-5 Jahren sollen alle Jahrgänge besetzt mit Nachwuchsmannschaften besetzt sein. Gleichzeitig werden TrainerInnen aus den eigenen Reihen ausgebildet.
Der Start in die neue Bundesliga-Saison bei den Frauen verläuft viel versprechend. Auch bei den Männern ist man optimistisch.

2006
Bei den Damen muss nach dem unglücklichen Abstieg aus der Bundesliga eine völlige Neu-Orientierung einsetzen! Eingedenk der Defizite an Erfahrung und Routine wird, trotz des erfolgten Abstiegs, das Heil in Verstärkungen gesucht. Gleichzeitig werden auch Youngsters aus der U17 herangezogen. Trainer ist nunmehr Richard MATUSEK aus Trnava/SK. Mit ihm kommen Michalikova und Gorejova, zwei unauffällig agierende, aber starke Spielerinnen, die hervorragend in die Mannschaft passen. Den Abgang von Anja Müller (Landhaus) muss die erst 15-jährige Nicole Brunnthaller, ein viel versprechendes Talent, vergessen machen. Ihr Saisonstart fiel vorerst einmal ins Wasser. Bänderriss, Operation, Gips, Pause! Statt ihr steht inzwischen eine ‚alte’ Bekannte zwischen den Pfosten: Renata Tomovicova, seit ihrer Verletzung im Jahre 2003 nicht mehr aktiv, zieht für Floridsdorf wieder den TW-Pulli an! Solange bis unser, nach einem Einsatz fieberndes, Torwart-Talent wieder einsatzfähig ist.
Bei den Männern gibt es nunmehr viele junge Gesichter und mit A. Czech und G. Maderböck einige ‚alte’ Bekannte, die vor noch gar nicht so langer Zeit ihre ersten Bälle noch in der D-Jugend bei Floridsdorf verworfen hatten! Hier hat die Umstrukturierung voll eingesetzt. Zusätzlich sind die beiden auch im Nachwuchstrainer-Stab vertreten!
Das Ziel bei den Frauen heißt: Wiederaufstieg! Bei den Männern stehen die Chancen möglicherweise noch nicht so gut. Zumindest aber will man ganz vorne mitmischen!
Der W.A.T. Förderverein für Handball in Floridsdorf beginnt mit der Organisation der Mini-Handball-Olympics Entwicklungsgeschichte im Volksschulhandball zu schreiben.
Es wird versucht die Spielserie auch an Sponsoren zu verkaufen, was im ersten Anlauf alerdings scheitert.

2007
Während sich die ML- langsam konsolidiert, gibt es aus dem Traum vom Wiederaufstieg in die Frauen-Bundesliga ein böses Erwachen! Zwei der bundesweit besten Teams, außerhalb der WHA, mussten um den Aufstieg rittern. Mit HC Lustenau kreuzen 2 Teamspielerinnen auf und durchkreuzen in einem spannenden Aufstiegsturnier in der Lieblgasse alle hochfliegenden Pläne der Floridsdorferinnen. Bei den Männern übernimmt G.Grafelmann, ehemaliger Ex-Profi aus Deutschland das Ruder einer Mannschaft, die zwar die Abgänge von Czech und Maderböck hinnehmen muss, mit der Wurfkanone P. Zivica aber wieder eine starke, zweite Reihe bekommt. Im Nachwuchsbereich versucht man Akzente zu setzten, leidet aber immer noch an den Folgen einer allzu leichtfertig geführten Nachwuchsarbeit in den vorangegangenen Jahren.
Der große Erfolg der Mini-Olympics scheint für die Zukunft keine Fortsetzung zu finden, soferne nicht ein Geldgeber dafür gefunden werden kann. Vom Zielpublikum wird die Spieleserie jedenfalls begeister aufgenommen.

2008
Auch der zweite Anlauf der Frauen endet mit einem Misserfolg und zwingt die Vereinsleitung zum Umdenken. Nachdem offensichtlich ist, dass auch aus wirtschaftlichen Gründen der Sprung ins Oberhaus nicht gelingen wird, geht man mit UHC Admira Landhaus eine Vernunftehe, sprich: eine Spielgemeinschaft, ein. Der für beide Teile günstigen Lösung wird mit Stanka Bozovic, eine Geburtshelferin von Rang und Namen beigestellt, die auch bald auf beachtliche Anfangserfolge verweisen kann. Das Team-Building gestaltete sich unproblematisch und entstand unter der Dominaz des Spargedankens.
Bei den Männern platzte zu Saisonende, nach einer durchaus interessanten Saison, die Hoffnung auf mehr machte, eine Bombe: Günter Grafelmann ging - so urplötzlich wie er gekommen war - den Weg in die Privatwirtschaft und erneut musste man sich auf Trainersuche begeben. Mit Laci Tarhai schien der geeignete Mann gefunden. Doch alsbald stellte sich Ernüchterung ein und nach zwei Monaten war ein Wechsel unumgänglich. Francis Pavic übernahm als Spielertrainer das Ruder und lieferte mit seiner Mannschaft eine beachtliche Saison!
Im Nachwuchsbereich gab es die ersten Früchte zu ernten, die sich vor allem einmal in erhöhter Quantität bemerkbar machte. Vor allem in der Chr.-Bucher-Gasse beginnt sich ein Talente-Reservoir abzuzeichnen, von dem der Verein in Zukunft einiges wird erwarten können. Der zweimalige Gewinn der Mini-Olympics (jetzt: Wien-Energie-Minihandball-Cup) waren die ersten Kennzeichen.
Die Mini-Olympics heißen nunmehr Wien-Energie-Cup und finden in Kooperation mit dem WHV statt, wodurch auch der Fortbestand der Spiele gesichert erscheint.

2009

Wirtschaftliche Notwendigkeiten und sportlicher Misserfolg waren der Anlass für die Re-Dimensionierung im Männer-Bereich. Ein kompletter Umbau der Mannschaft, der Abgang einiger Leistungsträger und permanentes Verletzungspech lassen die Mannschaft am Tabellenende überwintern. Sportlich ebenfalls abgeschlagen präsentiert sich die WHA-Mannschaft der Spielgemeinschaft. Nach dem endgültigen Karriereende von Stanka Bozovic, musste Alexander Bramböck, der das Ruder übernommen hatte, noch vor der Halbzeit das Handtuch werfen. Viola Gaburova springt ein und nährt die Hoffnung, in der Rückrunde vom Tabellenende loszukommen.

Im Nachwuchsbereich gibt es erstmals eine Quantitätssteigerung, der nun in Folge einen Qualitätsschub nach sich ziehen soll. Vor allem der U09 Bereich beginnt zu boomen. Ein Umstand, der auf die mittlerweile gefestigten Kontakte mit einigen Volkschulen im Bezirk zurückzuführen ist. Das Ziel in Bälde erstmals alle Altersklassen besetzen zu können, ist man damit einen kleinen Schritt näher gekommen. Turnierteilnahmen (Schmelz/MU11, Krakau/WU13) sowie Trainingslager in allen Nachwuchsklassen runden das Bild einer beginnenden Steigerung ab.

2010

Abstieg mit der SG in die Frauen-Bundesliga. Wirtschaftliche Gegebenheiten zwingen zu einem Umdenken. Die Mannschaft besitzt im Moment nicht die Qualität für die WHA. Der Wiederaufstieg scheint ein äußerst schwieriges Unternehmen zu werden.

Qualitätsabbau auch bei den Männern, nach einer fürchterlichen Saison. Nachschub aus dem Nachwuchsreservoir ist nicht möglich, da die dafür in Betracht kommenden Jahrgänge noch nicht besetzt sind. Die Zielvorstellungen müssen neu adaptiert werden, nachdem der letzte Tabellenplatz fast zum Abstieg geführt hätte. Ein Neubeginn wird mit einem alten Bekannten, Goran Kovacevic, ins Auge gefasst. Mit moderaten Zielsetzungen, aber mit etlichen Heimkehrern in die Kampfmannschaft.

Der Nachwuchsbereich boomt nach wie vor. Vor allem im männl. Nachwuchsbereich. Neue Trainer werden ausgebildet. Um aus dieser Quantität entsprechende Qualität zu formen, wird es allerdings noch dauern. Die Kooperation mit den Schulen hat begonnen Früchte zu tragen. Eine durchschlagende Ernte wird aber auch hier noch auf sich warten lassen. Mit den Ehepaaren Simovich und Mori ist jedenfalls eine neue, erfolgversprechende Aera im männlichen Nachwuchsbereich eingeläutet worden